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Falko Höltzer
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Artikel aus der Zeitschrift wetnotes 23Für die Zeitung "wetnotes" haben wir einen Artikel in mehreren Teilen geschreiben, der die verschienen Bussysteme in Rebreathern beleuchtet und versucht zu erklären. 

In der Ausgabe 23 der "wetnotes" beginnen wir mit den Grundlagen über Bus-Systeme.

 

Wir möchten euch diesen Artikel nicht vorenthalten und stellen ihn Euch hier zur Verfügung. Viel Spass beim lesen.

Ein Auszug aus dem Artikel:

Mit dem Bus im Rebreather - Bussysteme in der Rebreathertechnologie

Teil 1 Was ist der Bus und warum gibt es ihn?

Von Falko Höltzer 

Aktuell wird im Rebreather Markt viel von Geräten gesprochen wie zum Beispiel den JJ-CCR, dem rEvo, dem Prism2, dem SF2, dem Megalodon CCR, dem Pathfinder CCR und dem Inspiration XPD (auch besser bekannt als Inspiration Vision). All diese Rebreather haben etwas gemeinsam. Richtig, sie sind eCCR´ s, also elektronisch gesteuerte voll geschlossene Rebreather. Aber noch etwas Anderes verbindet sie. Alle besitzen ein Bussystem, das in der Elektronik verbaut ist. Da sich um diese Bussysteme viele Mythen und Halbwahrheiten ranken, will ich mit diesem Artikel versuchen etwas Licht ins Dunkel der Bustechnologie im Rebreather-Umfeld zu bringen.
Liest man in Wikipedia nach was Bussysteme sind, findet man folgende Definition:

Ein Bus ist ein System zur Datenübertragung zwischen mehreren Teilnehmern über einen gemeinsamen Übertragungsweg, bei dem die Datenübertragung durch eine von Sender und Empfänger unabhängige, vereinheitlichte Kommunikationsschicht übernommen wird.

Um das ganze Verständlicher für den einzelnen zu machen, müssen wir erstmal eine kleine Exkursion in die Elektrotechnik unternehmen um die Bussysteme und ihre Herkunft zu erklären.

Weiterhin wird dort auf ein ISO/OSI Reverenz Model verwiesen und auf Layer 1 und 2 dieses Models. Dem eingefleischten IT´ler wird das sicher etwas sagen, aber der Rest versteht nur Fachchinesisch.

Nun im Grunde genommen ist es recht simple. Zuallererst benötigt man einen Layer 1, den „physical layer“. Also auf gut Deutsch, eine Leitung die die elektronischen Bausteine miteinander verbindet. Wie diese Leitung auszusehen hat, ist abhängig vom Bussystem das verwendet wird. Die spezifischen Bussysteme die in Rebreathern Verwendung finden, beleuchten wir etwas später.

Jedes Gerät, das ich an diese Leitung anschließen möchte, ist über eine kurze Stichleitung mit dieser Leitung verbunden. Dadurch wird die Leitungslänge reduziert. Aber warum ist eine Reduzierung der Leitungslänge wichtig? In der Automobilindustrie werden beispielsweise so genannte Steuergeräte verbaut. Dieses Gerät hat, wie der Name schon sagt, steuernde Aufgaben. Somit muss z.B. ein elektronischer Fensterheber mit dem Steuergerät verbunden werden, damit er korrekt funktioniert. Die meisten Autos haben vier Fenster, somit auch vier Fensterheber die mit dem Steuergerät verbunden werden müssen. Wenn wir nur diesen Teil des Fahrzeugs betrachten brauchen wir schon mindestens vier Leitungen um die Geräte miteinander zu verbinden. Die Fensterheber sind hier nur ein Beispiel und bei weitem nicht die einzigen Geräte in einem modernen Auto. Es gibt da Blinker, Drucksensoren in den Reifen, Abnutzungssensoren an den Bremsen und vieles mehr. Somit wurden die Kabelbäume in einem Auto immer komplexer und länger (bis zu 4km Gesamtkabellänge) und dadurch wurden die Fahrzeuge auch schwerer. Da aber ein Auto leicht sein soll, musste hier etwas geändert werden. Es wurden Bussysteme entwickelt, die eine Leitungsverkürzung gewährleisteten.

Aber zurück zum Thema… Jedes dieser Geräte, die an einem Bus angeschlossen sind, kann mit jedem anderen Gerät kommunizieren. Z.B: Gerät 1 hat eine Information für Gerät 2. Somit sendet Gerät 1 sein Datenpacket auf den Bus und Gerät 2 wird das Datenpacket empfangen. Wenn aber nun Gerät 1 und Gerät 2 etwas zu senden haben, kann es zu Kollisionen der Datenpakete auf dem Bus kommen. Hier kommt jetzt der Layer 2 ins Spiel, der Data Link Layer.

Mehr gibts zu lesen im Artikel zum Download.

Anhänge:
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